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Ausweichbüros als Coworking Space nutzen ?

Coworking Spaces können als Ausweichbüros 2.0 in Zeiten von Corona und Co eine neue Bedeutung für Unternehmen bekommen. Für meine Serie New Leadership stelle ich hier Gedanken und Ideen zur Diskussion.
am: 25. April 2020

Ausweichbüros habe ich bewusst als Begriff in der Überschrift für diesen Beitrag in meiner Serie New Leadership gewählt. Manch einer denkt bei dem Begriff Ausweichbüros an spärlich eingerichtete Baustellen-Container, die vorübergehend während Bau- oder Renovierungsarbeiten genutzt werden. Streichen Sie dieses Bild sofort wieder. Ich will auf etwas anderes hinaus. Wie wäre es mit Ausweichbüros 2.0. ? Als Raum-Entwickler der Office Group GmbH sehe ich unsere Aufgabe auch darin die Marktsignale zu interpretieren, um unsere Kunden optimal zu beraten. Der Lockdown in Deutschland und Europa hat für den Sektor der Coworking Spaces so einiges durcheinander gewirbelt. Es gibt nicht wenige, die schon auf den Abgesang dieses Marktangebotes hier in Deutschland anstoßen. Da mache ich nicht mit. Ich glaube an neue Chancen für das Coworking. Auch wenn sich der Fokus verschieben wird.

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Krisenzeit verändert die Flächennutzung

Nach dem Lockdown wird das wirtschaftliche Leben erst sehr langsam wieder in Schwung kommen. Dabei werden uns die neuen Hygiene- und Abstandsregeln sehr herausfordern. Nicht nur im öffentlichen Leben, dem Nahverkehr, dem Einzel-Handel, sondern auch im Büro-Segment. Egal ob Zellenstruktur, Open Space oder moderne Arbeitswelt: Wenn die Abstandsregeln auf Dauer das Miteinander im Büro bestimmen, brauchen wir Lösungen, um die Arbeitsprozesse weiter zu ermöglichen. Wer weiß die Lösung? In den Business-Netzwerken lese ich, dass manche Firmenchefs überlegen, ihre Mitarbeiter auf Dauer im Homeoffice zu lassen. Alle Meetings sollen weiter online per Zoom oder Skype geführt werden. Sämtliche Projektarbeit und der Datenaustausch laufen über die Firmen-Cloud. Die Mitarbeiter bleiben also auf Dauer in sozialer Distanz. Die dann freien Flächen am Firmensitz sollen anders genutzt werden. Aber wie?

Flächen für Ausweichbüros finden oder anbieten

Dazu müssen wir genauer hinschauen: Die bisherige Nutzung vieler Büros in Deutschland gemäß der Arbeitsstättenverordnung ist für die aktuellen Abstandsregeln nicht ausgelegt. Auch der Aufwand gemäß neuer Hygiene-und Reinigungsregeln muss neu eingeplant werden. Aber soll der Firmensitz wirklich nur noch als Postanschrift dienen? Kann sich ein Unternehmen ohne die wichtige Lebendigkeit im Austausch und Miteinander der Mitarbeiter erfolgreich am Markt weiter entwickeln? Gerade für Arbeitsprozesse, wo kreative Gruppen-Interaktion gefordert ist, braucht es persönliche Begegnung, spür- und sichtbare Emotionen in der direkten Interaktion und nicht über den Bildschirm. Hier will ich ansetzen, hier sehe ich Lösungen mit Ausweichbüros.

Ausweichbüros 2.0 als Coworking Spaces

Der wirtschaftliche Aufschwung in den letzten Jahren hat bei erfolgreichen Unternehmen schon in großer Zahl zu einem erhöhten Flächenbedarf geführt. Nicht selten wurden dafür vorübergehend oder auf Dauer Kapazitäten in Coworking Spaces angemietet. Das dortige (meistens anzutreffende) moderne Ambiente passt zu innovativen Teams, neuen Projektideen und den Ansprüchen junger Talente, die nach einem inspirierenden Arbeitsplatz suchen. Die Mieten sind in Coworking Spaces anspruchsvoll, aber die Mietdauer viel flexibler als im herkömmlichen Bürosektor. Das führte nun in der Krisenzeit dazu, dass viele Mieter genau von dieser Möglichkeit der kurzfristigen Kündigung Gebrauch gemacht haben. Schwer zu sagen, ob die Anbieter wie WeWork und Co. dieses Krisenszenario überstehen. Aber die Idee dieser besonders gestalteten Büros wird nach meiner Einschätzung weiterleben. Aber unter dem Dach der Unternehmen. Ich werfe mal die Idee in den Raum: Ausweichbüros 2.0 als Coworking Spaces.

Ausweichbüros als Unternehmens-Hubs

Ich glaube an die Zeit nach der von vielen Unternehmen aktuell praktizierten Kurzarbeit. Unser vielfältiges Wirtschaftsleben wird trotz dem großen Rückschlag durch die Coronazeit wieder auf die Beine kommen. Der stetig gestiegene Flächenbedarf in den letzten Jahren für Dienstleistung, Büro und Handel in den Metropolen und auch den B- und C-Städten war keine Luftnummer. Der Aufschwung war sehr real, kam aber durch die Krisenzeit abrupt zum Stillstand. Das wird uns noch einige Zeit bestimmen. Bestimmt wird sich auch innerhalb der Vermietungssegmente manches verschieben. Aber der mittelfristige Bedarf an modernen Arbeitsplätzen im Dienstleistungsbereich für Mitarbeiter im Wissens-, Informations- und Kreativsektor wird sich wieder deutlich erholen. Und darauf sollten Unternehmen jetzt weise reagieren: Warum sollten Unternehmen nicht selber zum Anbieter von modernen Coworking Spaces werden? Gerade in Großstädten, wo normalerweise die Mitarbeiter mehr als zwei Stunden täglich mit Pendeln zum zentralen Firmensitz „verschwenden“, könnten dezentrale Unternehmens-Hubs eine zeitgemäße Alternative bieten. Ob als Meeting-Place für kreative Gruppeninteraktion oder auch als ungestörter (von den Ablenkungen des Homeoffice) Einzelarbeitsplatz. Wenn auch die großen Unternehmen oder auch Landes-Behörden jetzt Mut haben und sich zusammensetzen, könnten auch Kooperationen entstehen, um gemeinsam solche Hubs zu übernehmen. Diese könnten dann gemeinsam genutzt werden oder stehen gegen attraktive Gebühr auch zur Untermiete Startups & Co zur Verfügung.

Raum-Entwickler, die weiterdenken

Wer mich persönlich kennt, weiß, dass ich genug Vertrauen habe, auch in solcher Krisenzeit voll Hoffnung nach vorne zu schauen. Die Office Group GmbH kann auf gesegnete Wachstumsjahre zurück blicken und hat auch vor, dieses Jahr weitere neue Entwicklungsschritte zu gehen. Doch wir wollen diese neuen Schritte in Demut und Dankbarkeit gehen. Ohne unsere Kunden und herausfordernde Projekte wären wir nicht da, wo wir jetzt stehen. All denjenigen, die jetzt mit großen Widrigkeiten zu kämpfen haben, wünsche ich Weisheit für die nächsten Schritte. Alle die mutig mit uns neue Projekte starten wollen, lade ich ein, direkt Kontakt aufzunehmen. Bis dahin herzliche Grüße von den Raumentwicklern für Ihren Innenausbau mit Standorten in München, Frankfurt am Main und Berlin sendet Ihnen

Markus Menzinger
Geschäftsführender Gesellschafter der Office Group
den Raum-Entwicklern für Ihren Innenausbau

„Einfach voll Vertrauen“
M. MENZINGER & V. TIBBE

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